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Das Befahren der deutschen Ostseeküste, der Förden, Bodden- und Haffgewässer erfordert vom Sportbootführer ausreichende Kenntnisse der Seemannschaft und auch praktische Erfahrungen.
Voraussicht und Vorbeugen sind Grundlagen für die Sicherheit an Bord, gleichgültig, ob es sich um Kajaks, Ruder- und Motorboote oder um seegehende Yachten handelt.
In über 140 Jahren DGzRS sind eine Menge Erfahrungen zusammengekommen, die in die Ausstattung ihrer Schiffe und die tägliche Arbeit der Besatzungen einfließen. Wer die Crew eines Seenotrettungskreuzers wie die der in Warnemünde stationierten "ARKONA" bei einem Manövertraining beobachtet, weiß, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt. Bei aller gebotenen Eile kommt bei dem eingespielten Viererkeine Hektik auf. Jeder weiß, dass von seinem Einsatz Leib und Leben von Seeleuten und leider auch immer mehr Freizeitskippern abhängen kann. Mit der respektablen Geschwindigkeit von 22 Knoten, einem ebenso kraftvollen Tochterboot (auch für den selbständigen Einsatz bei den "kleinen Sachen zwischendurch") und einer Feuerlöschanlage, die enorme Leistungen entwickelt, ist die "ARKONA" für die Einsätze in unseren Küstengewässern bestens gerüstet.Gern geben Vormann Borchardt und seine Crew Auskunft über die immer wieder zu Saisonbeginn auftretenden "Havarien" und wie man sie verhindern kann.Wie auch auf dem Seenotkreuzer ist für den Freizeitkapitän die Vorbereitung auf den Törn der halbe Erfolg. Das beginnt mit dem Auffrischen nautischer Kenntnisse und sollte mit einem ausführlichen Check aller Technik an Bord enden. So sind z.B. Kondenswasser oder Schmutz in der Kraftstoffleitung oftmals Grund für einen Maschinenausfall und damit einen Hilferuf.