| Zum Inhalt springen. | Zur Navigation springen. |

Sicherheit - Sportbootunfälle: Nein Danke!

Das Befahren der deutschen Ostseeküste, der Förden, Bodden- und Haffgewässer erfordert vom Sportbootführer ausreichende Kenntnisse der Seemannschaft und auch praktische Erfahrungen.

Voraussicht und Vorbeugen sind Grundlagen für die Sicherheit an Bord, gleichgültig, ob es sich um Kajaks, Ruder- und Motorboote oder um seegehende Yachten handelt.

Folgende Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln sind zu beachten:

  • Überprüfen Sie vor Auslaufen die Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand. Auch für kleine Törns gehören Rettungsweste für jede Person an Bord, Notsignalmittel sowie Erste-Hilfe-Ausrüstung.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Fahrzeug auch wirklich für das vorgesehene Fahrtgebiet geeignet ist und über ausreichenden Freibord verfügt. Die auf den Binnengewässern bekannten Canadier sind für die Ostsee völlig ungeeignet.
  • Laufen Sie nicht ohne Kenntnis über Wetterlage und Seegangsverhältnisse aus. Achten Sie auf erste Anzeichen von schwerem Wetter.
  • Informieren Sie Freunde, Bekannte oder den Hafenmeister vor dem Auslaufen über Fahrtziel und geplante Dauer. Im Notfall wird die Suche wesentlich erleichtert.
  • Die Kleidung sollte den Luft- und Wassertemperaturen angepasst sein. Lifebelts sind auch bei Manövern und Arbeiten an Oberdeck zu tragen.
  • Kinder und Nichtschwimmer sollten Rettungswesten grundsätzlich während der gesamten Reise tragen.
  • Seenotsignale gehören in Griffnähe und nicht irgendwo in das Boot!
  • Bei Nebel oder zunehmend schlechter Sicht umgehend Fahrwasser und Schifffahrtswege verlassen - geschützten Ort oder Hafen anlaufen. Geben Sie die vorgeschriebenen Schallsignale!

Verhalten im Notfall:

  • Erste Regel: Verlasse nie das Schiff, bevor es dich verlässt! Wenn Ihr Fahrzeug gekentert und noch schwimmfähig ist, bleiben Sie beim Boot. Ausgangspunkt aller Suche ist immer der zuletzt gemeldete Standort.
  • Behalten Sie unbedingt Ihre Kleidung als Schutz gegen Unterkühlung an und nehmen Sie eine ruhigeLage ein, um gespeicherte Körperwärme zu halten. Sind Sie allein im Wasser, Beine anziehen, Arme verschränken und Wirbelsäule krümmen. Sind es mehrere Personen, dann immer zusammen bleiben.
  • Schützen Sie Mund und Nase vor Spritzwasser. Eindringendes Salzwasser in die Lunge kann tödliche Folgen haben!
  • Nur bei unmittelbarer Strandnähe sollte man versuchen, das rettende Ufer schwimmend zu erreichen.
  • Besser ist es, bereits bei Problemsituationen und nicht erst im Notfall Rat und Hilfe des SAR-Dienstes (Search and Rescue) über Seefunk UKW-Kanal 16, Tel.: 0421 / 536870 oder Handy Tel. 124124 (ohne Vorwahl nur für den deutschen Küstenbereich gültig) einzuholen. Auch die örtlichen Dienststellen der Bundespolizei See und der Wasserschutzpolizei helfen.

Über 140 Jahre DGzRS

In über 140 Jahren DGzRS sind eine Menge Erfahrungen zusammengekommen, die in die Ausstattung ihrer Schiffe und die tägliche Arbeit der Besatzungen einfließen. Wer die Crew eines Seenotrettungskreuzers wie die der in Warnemünde stationierten "ARKONA" bei einem Manövertraining beobachtet, weiß, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt. Bei aller gebotenen Eile kommt bei dem eingespielten Viererkeine Hektik auf. Jeder weiß, dass von seinem Einsatz Leib und Leben von Seeleuten und leider auch immer mehr Freizeitskippern abhängen kann. Mit der respektablen Geschwindigkeit von 22 Knoten, einem ebenso kraftvollen Tochterboot (auch für den selbständigen Einsatz bei den "kleinen Sachen zwischendurch") und einer Feuerlöschanlage, die enorme Leistungen entwickelt, ist die "ARKONA" für die Einsätze in unseren Küstengewässern bestens gerüstet.Gern geben Vormann Borchardt und seine Crew Auskunft über die immer wieder zu Saisonbeginn auftretenden "Havarien" und wie man sie verhindern kann.Wie auch auf dem Seenotkreuzer ist für den Freizeitkapitän die Vorbereitung auf den Törn der halbe Erfolg. Das beginnt mit dem Auffrischen nautischer Kenntnisse und sollte mit einem ausführlichen Check aller Technik an Bord enden. So sind z.B. Kondenswasser oder Schmutz in der Kraftstoffleitung oftmals Grund für einen Maschinenausfall und damit einen Hilferuf.

Anzeige:

Servicenavigation

  • ©www.urlaub-auf-dem-wasser.de 2006 - 2010
Anzeige:
Anzeige:
Anzeige:
Anzeige:
Anzeige: