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Mecklenburger Bucht


Mecklenburger Bucht / Wismarbucht

Vorfahrtsregeln: Außer dem Hauptfahrwasser nach Wismar und dem Nebenfahrwasser nach Kirchdorf, in denen der durchgehende Schiffsverkehr Vorfahrt hat, ist auch die Einfahrt durch das Offentief von der Ansteuerungstonne "Offentief" über die Tonnen 1 und 2 im weißen Leitsektor des Leuchtturms Timmendorf bis in das Hauptfahrwasser in einer Breite von 300 m als Fahrwasser anzusehen. Ebenfalls stellt das Flaggtief ein Fahrwasser zwischen der Tonne 12 des Hauptfahrwassers und der Tonne "Platte Ost" dar. Außerhalb dieser Fahrwasser gelten die KVR.

In der Wismarer Bucht gelten generell Höchstgeschwindigkeiten: 15 km/h südlich des durch das Leuchtfeuer Walfisch gehenden Breitenparallels und 10 km/ h im Kirchsee nördlich der Tonne "Kirchdorf 1" sowie in den Häfen. Nördlich der Seebrücke Wendorf sollte sich die Sportschifffahrt – klar erkennbar – möglichst außerhalb des Fahrwassers bewegen.

Fahrverbote/-beschränkungen: Naturschutzgebiete Bereich Rustwerder mit Faulem See, Inseln Walfisch und Langenwerder. Sperrgebiete vor Wismar - Grasort, Halbinsel Wustrow mit der Kroy. Vor dem Befahren der ausgedehnten, mit großen Steinen versehenen Untiefen Hannibal, Lieps, Platte und Tonnenhaken vor Timmendorf, Hohenwieschendorfer Huk, Stegort und Kirchsee (außerhalb des Fahrwassers) wird gewarnt.

Hinweis: Das Wetter in der Wismarer Bucht kann sehr schnell umschlagen, mögliche Gefahren sind nicht zu unterschätzen! WSP - Inspektion Tel.: 03841/ 25 53 -0.

Hansestadt Wismar

Landgang: In der Hansestadt Wismar faszinieren herrliche Kulturdenkmale. Die St.-Nikolai-Kirche, einst Kirche der Seefahrer, Fischer und Reisenden, verfügt mit 37 Metern über das vierthöchste Mittelschiff Deutschlands. Orgel- und Chorkonzerte bereichern das Musikleben Wismars. Die barocke "Wasserkunst" auf dem Marktplatz diente bis Ende des vorigen Jahrhunderts als zentrales Wasserreservoir der Stadt. Der "Alte Schwede", eines der ältesten Bürgerhäuser Wismars (1380), zählt zu den schönsten und wertvollsten spätgotischen Profanbauten Deutschlands. Lohnenswert auch ein Besuch des Stadtgeschichtlichen Museums im Wismarer Schabbellhaus.

Am 29. Juli 2002 ist das Denkmal "Historische Altstädte Stralsund und Wismar" in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden.

Märkte: Wochenmarkt auf dem Wismarer Marktplatz immer dienstags und donnerstags ganztägig und Wismarer Fischmarkt im Alten Hafen jeden Sonnabend ganztägig.

Veranstaltungen unter www.wismar.de

Ostseebad Insel Poel

Landgang: Die Natürlichkeit von Poel ist der eigentliche Inselschatz. Dazu zählen insbesondere die Salzwiesen mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. Vor fast 100 Jahren wurde die kleine, im Norden vorgelagerte, Insel Langenwerder zum ersten Vogelschutzgebiet des Landes ernannt. Sie dient brütenden Seevögeln und durchziehenden Schwärmen, wie den Kranichen, als wichtiges Refugium. Während geführter Wanderungen und ornithologischer Exkursionen kommen Naturliebhaber genauso auf ihre Kosten wie Fossiliensammler und Bernsteinsucher. Und wer Poel nicht allein per Pedes erkunden möchte, der kann mit dem Rad oder auf dem Rücken eines Pferdes das Eiland für sich entdecken.

Sehenswert: Alte Inselkirche und die Schlosswallanlagen, Heimatmuseum, Vogelschutzgebiet Langenwerder, Sonnenuntergänge am Timmendorfer Hafen

Freizeit und Veranstaltungen: Strandfest, Insel- und Schwedenfest, Open-Air-Kino, Kirchenkonzerte, Livekonzerte, geführte ornithologische Wanderungen und Fossilienuntersuchungen, Kinderveranstaltungen, ...

Infos: Kurverwaltung, Information, Fahrradverleih und Zimmervermittlung, Wismarsche Straße 2, 23999 Insel Poel, Telefon: 038425 / 203 47, Fax: 038425 / 4043, Internet: www.insel-poel.de, E-Mail: kurverwaltung(bei)insel-poel.de

Gemeinsam die Natur schützen

Die gesamte Wismarbucht ist seit 2006 FFH-Gebiet

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie, ist eine Naturschutz-Richtlinie der Europäischen Union, die 1992 beschlossen wurde.

In mehrjähriger Analysetätigkeit haben Vertreter aller Wassersportvereine gemeinsam mit Fischern, Naturschützern und Behörden alle Bereiche der Bucht untersucht und die Nutzungswünsche der Wassersportler und Fischer mit den Schutzanforderungen der Ornithologen abgestimmt. Aus dieser Arbeit entstand eine Konfliktanalyse aller Flächen der Bucht und in mehrjähriger Abstimmungsarbeit sind sensible und hochsensible Bereiche definiert worden, die besonders geschützt werden müssen. In der anliegenden Karte sind die wichtigsten Gebiete dargestellt.

In allen Häfen der Bucht sind große Schautafeln mit der Karte der Bucht und den Verhaltensempfehlungen in den einzelnen Bereichen aufgestellt. Außerdem geben die Hafenmeister eine Broschüre mit allen Informationen über die Bucht heraus.

Alle diese Festlegungen wurden von den Wassersportvereinen und mehreren Kommunen mit dem Umweltministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern in einer "Freiwilligen Vereinbarung zum Schutz der Wismarbucht" als Zielstellung für den Umweltschutz fixiert.

Als besonders sensibel haben sich bei diesen Untersuchungen meistens die ufernahen Zonen herausgestellt.

In diesen Bereichen ist generell langsam zu fahren, um die Scheuchwirkung der Boote auf schwimmende Wasservögel zu minimieren.

Moderne Wassersportarten, wie Wind- oder Kite-Surfen, sowie schnelle Motorboote usw. haben ein besonders hohes Störpotential. Deshalb wurden für diese Sportausübung drei große Bereiche gesondert festgelegt.

Hochsensible Bereiche, die überhaupt nicht befahren werden sollen, sind die Sandbank Lieps, der flache Teil der Untiefe Hannibal und der gesamte Breitling. Natürlich zählen dazu auch die schon vorhandenen Naturschutzgebiete.

Wir bitten alle, sich diesen Schutzbemühungen anzuschließen, damit die Wismarbucht ihre Attraktivität für uns Wassersportler behält.

Kleinod der Ostsee - Flaches Land umgeben von Wasser und einzigartiger Natur

Fast 40 Quadratkilometer grünes Land, umgeben von breiten Schilfgürteln und Salzwiesen, ragen hier stolz in die Ostsee hinein. Auf trockenem Wege ist das Ostseebad Insel Poel über einen Brückendamm erreichbar, der die „Breitling“ genannte Meerenge überquert. Von den flach abfallenden Stränden an Nord- und Westküste bis hin zur schroffen Steilküste. Heute leben in den 15 Örtchen knapp dreitausend Insulaner, die Hälfte von ihnen im Hauptort Kirchdorf.

Die romanisch-gotische Inselkirche aus dem 13. Jahrhundert, und die von alten Schlossmauern umgebene Freilichtbühne dienen ganzjährig als imposante Bühne für unterhaltsame Konzerte und Märkte. Im Sommer finden sich die meisten Inselgäste an den Stränden von Gollwitz, Timmendorf, Hinter Wangern und dem Schwarzen Busch ein. Die verschiedenen Badeabschnitte erfüllen, auf elf Strandkilometer verteilt, die individuellen Ansprüche der Badegäste. Für Familien und Kinder eignen sich alle Strände der Insel. Denn diese fallen durchweg flach ab, erwärmen sich schnell und ermöglichen es auch den kleinen Wasserratten, weit in die Ostsee hinauszugehen. Der südlich gelegene Timmendorf-Strand wird durch ein ausgesprochen maritimes Flair geprägt.

Absolute Idylle erleben die Besucher an den Naturstränden von Gollwitz und Hinter Wangern. Jeder Strand bietet dabei seine Besonderheiten, Wasser und Luft werden jedoch an allen Orten den höchsten Ansprüchen gerecht. Sicher auch ein Grund dafür, dass sich die Insel zu einem Eldorado seltener Tier- und Pflanzenarten entwickelt hat. Die Natürlichkeit von Poel ist der eigentliche Inselschatz,insbesondere die Salzwiesen mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt. Vor fast 100 Jahren wurde die kleine Insel Langenwerder zum ersten Vogelschutzgebiet des Landes ernannt.

Sie dient brütenden Seevögeln und durchziehenden Schwärmen, wie den Kranichen, als wichtiges Refugium. Während geführter Wanderungen und ornithologischer Exkursionen kommen Naturliebhaber genauso auf ihre Kosten wie Fossiliensammler und Bernsteinsucher. Und wer Poel nicht allein per Pedes erkunden möchte, der kann mit dem Rad oder auf dem Rücken eines Pferdes das Eiland für sich entdecken.

Über ihre einzigartige Natürlichkeit hinaus ist Poel für seine wohlschmeckenden Krabben bekannt, deren kurze Saison im Frühsommer liegt und die deshalb nicht auf allen Speisekarten zu finden sind.

Kurverwaltung Ostseebad Insel Poel
Wismarsche Str. 2, 23999 Insel Poel, Fon: 038425 / 203 47
kurverwaltung(bei)insel-poel.de, www.insel-poel.de

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