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Das von Seen umgebene Stadtgebiet von Penkun war bereits slawische Siedlungsstätte mit Burgwällen. An ihrer Stelle wurden im frühen Mittelalter eine pommersche Grenzfeste zur Sicherung einer Handelsstraße aus der Mark Brandenburg nach Stettin eingerichtet. Im Schutz dieser Burg, die im Laufe der Jahrhunderte weiter ausgebaut wurde, entstand eine Ansiedlung, die 1240 erstmals urkundlich als Dorf und 1269 als Stadt Penkun erwähnt wurde.
Die Vielfalt der Seen erfreut jeden Angelfreund. Der Penkuner Anglerverein bewirtschaftet 11 Seen rund um unser kleines Städtchen. Man kann vom Boot und vom Ufer aus dem Vergnügen des Angelns nachgehen. Weiterhin kann man von Mai bis Oktober auch bei Bootsausflügen auf unseren Seen die wunderschöne Natur rund ums Wasser entdecken. Es gibt 5 gastronomische Einrichtungen, ein Hotel, einen Ferienpark am Schlosssee sowie weitere private Vermieter. Die Vermieter und Gaststätten finden Sie im Internet unter www.penkun.de.
Kulturhistorisch Interessierten sei das Schloss in Penkun mit seinen Museen und Ausstellungen sowie das Freilichtmuseum Penkun empfohlen. Sie können aber auch Tagesausflüge, nach Berlin ca. 120 km sowie in die polnische Hafenstadt Stettin ca. 20 km entfernt von Penkun, unternehmen. Penkun kann man über die Autobahn A11 oder die B113 erreichen.
Die besondere Lage, fast vollständig von drei Seen umgeben, macht Penkun zu einer Stadt mit Inselcharakter. Der Blick über die Lanke ist besonders reizvoll.
Aufgrund des Wasser- und somit auch Fischreichtums liegt es nahe, dass die Fischerei neben dem Ackerbau, der Viehhaltung, dem Handwerk und dem Handel in früherer Zeit große Bedeutung hatte. Die Lanke war noch im 17. Jahrhundert Eigentum der Schlossherrschaft.
Hier gab es hauptsächlich die Fischarten Hecht, Blei und Barsch. Auch den Karpfen gibt es von jeher. Der Schloss- bzw. Herrensee gehörte ebenfalls der Schlossherrschaft.
Der Bürgersee hingegen galt als allgemeines Bürgergut. Nach der Schwedenmatrikel von 1614 durfte jeder Hausbesitzer das Rohr dieses Sees für sich nutzen. Die Benutzung von Booten war allerdings verboten.
In früherer Zeit war der Wasserstand der Seen höher als heute, ebenso war die Ausdehnung der Wasserflächen größer. Durch einen Abzuggraben senkte man 1789 den Wasserstand, Wiesen entstanden. Die Verlandung nahm mehr und mehr zu. Die Penkuner Gewässer verfügen über zahlreiche Einbuchtungen, Landzungen und einige Inseln und sind meist von Schilfgürteln umgeben, die Fischen und anderen Tierarten als Brutstätte dienen.
Tourismusinformation
Schlosshof 1
17328 Penkun
Tel.: 039751 / 6 99 05, Fax: 039751 / 501 75
e-mail: tourist(bei)penkun-info.de
Internet: www.penkun.de