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Müritz-Havel- und Obere-Havel-Wasserstr., Rheinsberger und Zechliner Gewässer


Fürstenberg/Havel – das Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte

Das "Fürstenberger Seenland" gehört zur Region mit den besten Umweltwerten in Deutschland. Auf drei Inseln zwischen Röblinsee, Baalensee und Schwedtsee gelegen, ist die Wasserstadt das Herz des "Fürstenberger Seenlands" und zudem das Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte. Ob als Wassersportler, Radfahrer, Wanderer, Naturfreund oder Geschichtsinteressierter – hier kann jeder seiner Art von Freizeitaktivitäten nachgehen. Und nicht zuletzt sind die guten Verkehrsanbindungen über Straßen und per Bahn nach Fürstenberg/Havel für ansässige Bootsverleiher und Charterunternehmen ideale Anfangs- und Endpunkte für Urlaube auf dem Wasser.

Foto: Tourismusverein Fürstenberger Seenland e.V.

Tipps für Landgänge

Campingplatz am Röblinsee
Die Gewässer um Fürstenberg sind ein ideales Kanurevier, denn es sind Touren in alle Himmelsrichtungen möglich. Dafür kann man auf dem familiär geführten Campingplatz am Röblinsee Kanadier für bis zu vier Personen ausleihen, dort in idyllischer Umgebung zelten oder in Finnhütten übernachten. Trotz Natururlaub werden die Annehmlichkeiten eines gepflegten und servicefreundlichen Campingplatzes geboten. Abends sind auf den Feuerstellen Lagerfeuer möglich. Sie machen einen Urlaub unter freiem Himmel besonders romantisch. Familie Kietzmann empfiehlt Kanutouren nach Kratzeburg über 60 Kilometer oder nach Rheinsberg und Feldberg über jeweils 50 Kilometer. Alle Touren sind auch als Einwegfahrten möglich. Kanu- und Personentransporte werden von und zu jedem gewünschten Ort organisiert.

Fisch-Kanu-Pass
Kanuwanderer können den Stadtkern von Fürstenberg/Havel über einen 50 Meter langen Fisch-Kanu-Pass befahren. In seinem Verlauf unterquert der Fisch-Kanu-Pass ein Wohn- und Geschäftshaus durch einen freigelegten Turbinentunnel einer ehemaligen Wasserkraftanlage. Die Strecke ist interessant und idyllisch zugleich. Von der Mecklenburgischen Seenplatte kommend fährt man hinab in die Priesterhavel, Schulhavel, in den Schwedtsee in Richtung Lychen. Daher kommend kann das Kanu gar getreidelt werden. Unterhalb der Touristinformation liegt ein neuer Wasserwanderrastplatz mit direktem Zugang zum Stadtkern mit Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und Kulturangeboten.

Neubau Schleuse Fürstenberg/Havel
Aufgrund von Bauschäden an der im Jahr 1927 errichteten Schleuse Fürstenberg/Havel begann 2009 ihr Ersatzneubau. Die neue Schleuse ist auf halbautomatischen Selbstbedienungsbetrieb umgerüstet und bis 22 Uhr nutzbar. Während der verkehrsreichen Tagesstunden ist sie auch zukünftig
mit Personal besetzt.
Aktuelle Informationen zum Neubau und zum Schleusensperrplan:
Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde,
Tel. 03334 / 276-0, www.wsa-eberswalde.de

Bredereiche
Aus Süden kommend, ist hinter der Selbstbedienungsschleuse Bredereiche ein Zwischenstopp am Bootsanleger mit Servicestation zu empfehlen. Von dort lohnt ein Landgang in das über 700-jährige Bredereiche. Das Dorf hat das Angebot einer Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten, Post, Sparkasse, Friseur, Eiscafé und Ärzten. Einige hundert Meter weiter befindet sich der Steg der Gaststätte und Pension Bootshaus. Im gemütlichen Gastraum und im sonnigen Biergarten am Wasser kann man die frischen regionalen Fisch- wie Fleischgerichte von Fred Bandelow genießen und dabei das bunte Treiben auf der Havel beobachten. Das Bootshaus liegt direkt am Radfernweg Berlin – Kopenhagen und bietet als Bett & Bike-Unterkunft behagliche Doppelzimmer.

 

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